• Torsten Brückner

Neustart des Seidebaus in Sachsen

Nach mehreren Jahrzehnten wird es in Sachsen im Jahr 2021 einen Neustart des Seidebaus geben. Die im letzten Jahr neu gegründete Seidenkokon GmbH Krause & Collegen GmbH hat ihren Sitz in Nebelschütz in der Oberlausitz. An drei Standorten in Sachsen werden Maulbeerbäume kultiviert und ganzheitlich genutzt werden. Im Mittelpunkt steht die Ernte von Maulbeerblättern als Futter für den Seidespinner, mit dem Ziel der Gewinnung von natürlicher Maulbeerseide. Zusätzlich können noch die Maulbeerfrüchte, die Blätter für Tee und die Fasern der Rinde gewonnen werden, sodass Nahrungsmittelproduktion und die Gewinnung von Industrierohstoffen nicht im Wettbewerb stehen.

Der Geschäftsführer des Unternehmens Dr. Udo Krause betont, dass der Aufbau eines Wettbewerbs der Seidenproduktion zu den klassischen Seidenproduzenten in Asien nicht im Vordergrund steht. Vielmehr verfolgt das Unternehmen die Produktion von nativer Seide auf Grundlage einer eigenen Patentanmeldung für techtextile Hightech-Anwendungen zum Beispiel im Bereich Medizin. Wichtiger Partner dabei sind die Sächsischen Textilwerke GmbH im sächsischen Chrimitschau.


Nähere Informationen gibt es auf der Seidenkokon Webseite.


Copy Right: Clara Baier


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