• kaykoelzig

Den Trend der Mikromobilität nachhaltig gestalten


Global gesehen lebt aktuell etwa jeder vierte Mensch in einer urbanen Metropolregion mit mehr als einer Million Einwohnern. In zahlreichen Studien wird prognostiziert, dass bis Ende 2050 sogar etwa 66 % der Weltbevölkerung in Großstädten lebt. Die zunehmende Bevölkerungsdichte in den so entstehenden bzw. weiter ausgebauten urbanen Ballungsräumen und die damit einhergehende Konkurrenz in der Nutzung öffentlicher Flächen stellen für die Mobilitätsinfrastruktur eine enorme Herausforderung dar.


Vor diesem Hintergrund sind kompakte, voll elektrisch mobilisierte Kleinstfahrzeuge wie E-Scooter, E-Bikes, E-Roller aber auch Cargobikes und elektrische Leichtfahrzeuge (LEVs) mit geringem Platzbedarf geeignet, um bspw. den öffentlichen Nahverkehr oder den urbanen Warenverkehr via LKW zu ergänzen und gewinnen damit zunehmend an Attraktivität.


Der Markttreiber Nachhaltigkeit wird dabei eine entscheidende Rolle spielen. Zentrales Bewertungskriterium stellt aktuell der CO2-Footprint je gefahrenem Kilometer bezogen auf die Anzahl transportierter Personen dar.


Das Unternehmens- und Forschungsbündnis SuMaTRA widmet sich vor diesen globalen Herausforderungen und wirtschaftlichen Chancen der Zielstellung, biobasierte Faserverbundwerkstoffe auf Basis regionaler Bereitstellungsketten für diverse Anwendungen in der Mikromobilität zu erschließen.


Aufbauend auf regionalem Know-how wird durch die Formung eines Wertschöpfungsnetzwerkes vom Rohstoff bis zum Endprodukt in der Region Westsachsen/Ostthüringen ein Innovationskern für biobasierte werkstoffliche Lösungen im Anwendungsmarkt alternativer Mobilität etabliert und ein Beitrag zum nachhaltigen Personen- und Warenverkehr der Zukunft geleistet.


SuMaTra ist ein BMBF-RUBIN Bündnis und startete am 1.9.2021 in die Konzeptphase.







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